5.1 Recap Abzählbarkeit
Mächtigkeit
Seien zwei Mengen.
falls eine injektive Funktion von nach existiert.
Falls , dann gilt , dann gibt es eine Bijektion.
Note:
- Falls dann gilt .
- ist transitiv
Abzählbar
Eine Menge heißt abzählbar falls endlich oder
LEMMA
Für abzählbar ist auch:
- abzählbar
- ist abzählbar
- für abzählbar ist auch abzählbar
Note: für → Proof ist Cantor’s Pattern, die “Gegendiagonalen” ablaufen, kann man Injektion definieren
- Abzählbarkeit von folgt aus Induktion über
Proof

5.2 Diagonalisierung für Turingmaschinen
5.4
ist nicht abzählbar.
Proof Injektion von auf
- Zeigen via Injektion
-
- jede Zahl hat maximal zwei darstellungen: und (wegen unendlicher Summe)
- wählen lexikographisch letzte
- Dann ist für mit Repräsentation (also )
- in Paketen von dann dann
- Ist injektiv, da für die sich in Stelle unterscheiden gilt , da das Paket welches Stelle enthält nicht dasselbe ist.
→ Da nicht abzählbar ist, ist es auch nicht.
-
wird von dominiert
Da abzählbar ist (ist für endlich), gilt:
Note Da wir alle möglichen Turingmaschinen als darstellen können, ist diese Menge abzählbar:
- Jede Turingmaschine ist ein String in
- abzählbar
- also laut DiskMath auch abzählbar
Die Menge aller algorithmischen Probleme (Entscheidungsprobleme) ist und sie ist überabzählbar
- Warum ist die Menge aller Entscheidungsprobleme?
- Eine Sprache ist , eine Menge von von Wörtern
- Also sind alle Sprachen
- Diagonalisierungsargument + Injektion von
Also gilt . Also gibt es mindestens ein Entscheidungsproblem, für welches wir keine Turingmaschine bauen könnnen.
Wir verwenden die Diagonalisierungsmethode. Sei die kanonische Ordnung aller Wörter über , und sei die Folge aller Turingmaschinen. Wir definieren eine unendliche Bool’sche Matrix mit
Note: akzeptiert nicht .
Visualised:

Wir beweisen nun, das es eine Sprache gibt welche nicht rekursiv aufzählbar ist.
Es gilt, für die Menge aller rekursiven Sprachen
Proof Diagonalsprache
- Nehme an . Es existiert also s.t.
- contradiction
- contradiction
5.3 Die Methode der Reduktion
Wenn wir nun also ein Entscheidungsproblem bezüglich algorithmischer Lösbarkeit klassifizieren wollen → Reduktion.
5.3 Reduktion
Seien , zwei Sprachen. Wir sagen, dass auf rekursiv reduzierbar ist, falls
Note: die Bezeichnung entspricht der intuitiven Bedeutung, dass ” bezüglich der algorithmischen Lösbarkeit mindestens so schwer ist wie ”
⇒ das heißt, wenn lösbar wäre, könnten wir auch algorithmisch lösen.
Example Für TM die löst, und eine Turingmaschine die via in einen Input für TM konvertiert, können wir TM bauen → ist

EE-Reduktion
TODO
Eingabe-Eingabe Reduktion → translate the eingeabe, sodass sie für lesbar ist
Lemma: TODO
5.4 Komplement reduzierbar
Für gilt
Note: muss in sein, nicht nur in , sonst könnte die TM ja unendlich laufen!
Proof: These two are equivalent, as , thus applying the first to gives (2).
- Sei eine TM die entscheidet und immer hält
- Dann können wir die folgende Konstruktion TM für
- swapped nur den Output
- Da immer hält → hält auch immer.

Zu welcher Menge gehört und
Es gilt :
- da
- weil Lemma 5.4 sagt ”
- wiederspruch!
- kann nicht gelten
Wir können auch kompliziertere verschachtelte Maschinen bauen, wie zum Beispiel hier, im Beweis von :

Proof: Es gilt . Eingabe: . Wir konstruieren , sodass akzeptiert.
- Berechne , so dass das i-te Wort in der kanonischen Ordnung ist
- es gilt
- Generiere die -te TM
- Simuliere auf
- Falls → akzeptiert, dann akzeptiert auch
- da ja eben nicht in ist
- Falls → verwirft / unendlich läuft
- ⇒
- Also muss auch verwerfen, was es ja tut (läuft unendlich, oder verwirft)
→ Wir simulieren den Diagonaleintrag und machen das Gegenteil!
- Falls → akzeptiert, dann akzeptiert auch
- wenn ist nicht in , sonst schon
- unser macht genau das Gegenteil
Es gilt also
→ könnte aber unendlich laufen, also nicht in .
Es gilt , also gilt
Proof Es gibt also mindestens eine Sprache, welche nicht in beiden oder keiner ist ⇒ nicht gleich
5.3 Universelle Sprache
For simulation visualised, see TM Simulating Another
TODO
